Biographie

1891

Am 8. Februar als Sohn des Franz Walde und der Maria geb. Ritzer in Oberndorf geboren

1892

Übersiedlung nach Kitzbühel, wo der Vater Franz Walde Schulleiter wird

1903-1910 K.k. Realschule in Innsbruck
Erste Aquarell- und Temperabilder
1910-1914

Studium an der Technischen Hochschule in Wien. Aufenthalte in Kirchdorf, OÖ; wohnt in Weidlingsau bei Wien. Begegnung mit Egon Schiele und Gustav Klimt, Förderung durch den Architekten Robert Oerley

1911

Erste Ausstellung in Innsbruck

1913

Erste Ausstellung an der Wiener Secession

1914-1918 Als Einjährig_Freiwilliger zum k.k. Landesschützenregiment II eingerückt, dann im Landesschützenregiment III Innichen im Raume Monte Piano, Zugna Torta und Monte Pasubio eingesetzt
1917 Als Kaiserschützenleutnant aus Bosnien heimgekehrt
1918 Sommersemester 1917/18 an der Technischen Hochschule Wien; Briefkontakte Egger-Lienz mit Walde betr. der Gründung einer Künstlerkammer
1919 Freundschaft mit dem in Kitzbühel ansässig gewordenen Wiener Arbeiterdichter Alfons Petzold
1920 Erste Ausstellung in Wien nach dem Kriegsende
1924 Erster und zweiter Preis beim Wettbewerb „Winterbilder“ des Tiroler Landesverkehrsamtes; Entwurf und Ausführung (mit Andreas Einberger) der beiden Kaiserschützen an der Kaiserschützenkapelle am Tummelplatz in Innsbruck-Amras; Freundschaft mit dem Wiener Bildhauer Gustinos Ambrosi
1925

Heirat mit Hilda Lackner aus KitzbühelTeilnahme an der Biennale Romana in Rom; erhält die Julius-Reich-Künstlerstiftung

1925/26 Teilnahme an der großen Wanderausstellung „Tiroler Künstler“ in Rheinland-Westfalen
1926 Erste autonome Plakatgestaltung
1927 Projektierung und Ausführung der Berg- und Talstation der Hahnenkammbahn in Kitzbühel
1928 Wettbewerb zur Ausschmückung der Halle des Hauptbahnhofes in Innsbruck, zusammen mit dem Bozner Maler Rudolf Stolz erster preis (Ausführung durch Rudolf Stolz)
1929

Bau seines Berghauses am HahnenkammScheidung Hilda Lackner

1930

Heirat mit Lilly Walter aus Hall in Tirol;Geburt der Tochter Guta Eva

1932 Erstes offizielles Tirol-Plakat
1935 Projekt zum Hotel auf dem Brennerfeld in Kitzbühel
1935/37 Prozeß wegen Walde-Fälschungen
1938 Hausdurchsuchung durch die Gestapo
1939 Seine Frau Lilly verläßt ihn
1940 Heirat mit Ida Troppschuh, geb. Rossipal; als Pionier nach Salzburg eingerückt, nach wenigen Monaten krankheitshalber entlassen
1946 Zwei Monate Haft in Innsbruck aufgrund von Diffamierungen und Intrigen; seit 1946 intensive Arbeit für Architekturprojekte
1956 Verleihung des Titels „Professor“
1958 Am 11. Dezember im Haus seiner Schwester Berta in Kitzbühel an Herzschwäche gestorben


Comments are closed.